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Was hat Sylt, was andere Inseln nicht haben? Wind, Meer und
Strände gibt es woanders auch. Und doch ist auf Sylt, das vor rund 10.000
Jahren durch die Fluten vom Festland abgetrennt wurde, alles irgendwie
ganz anders. Wahrscheinlich liegt es an dem speziellen Sylt-Feeling, das
die Besucher bereits bei ihrer Ankunft auf der Insel "gefangen
nimmt". Wer von den über eine halbe Million Besuchern im Jahr Zeit
sparen will, kommt mit dem Flugzeug, andere kommen mit dem Schiff oder über
den Hindenburg-Damm, über den man die Insel bequem mit dem Auto- oder
Personenzug erreicht. Sylt, das ist auch seit jeher die Insel der
Prominenz - besonders das exklusive Kampen. Würde man ein imaginäres Gästebuch
aufschlagen, in dem verzeichnet wäre, wer Sylt im Norden Deutschlands
schon alles besucht hat, so kämen viele berühmte Namen wie Marlene
Dietrich, die Ende der 20er Jahre das erste Mal kam, oder Max Schmeling,
der hier Kondition sammelte, zum Vorschein. In den wilden 60er Jahren war
die legendäre "Buhne 16" In-Treff, wenn Gunter Sachs und
Berthold Beitz mit den Reichen und Schönen in Champagner-Sommernächten
feierten. Die Prominenz kam und ging. Und manche kommen, wenn auch etwas
stiller als früher, immer wieder. So kann man etwa Uwe Seeler beim alljährlichen
Prominenten-Golf-Turnier treffen, über das er die Schirmherrschaft übernommen
hat. Auch das Davidoff Gourmet Festival sowie zahlreiche weitere Partys
locken viele feierfreudige, prominente Gäste an. Jeder Besucher, ob
Single oder Senior, Pauschaltourist oder bekannte Persönlichkeit,
entdeckt die beliebteste Ferieninsel Deutschlands auf seine Weise. Er
genießt im urgesunden Reizklima den oftmals wie gemalt wirkenden Himmel,
die erstklassige Badewasserqualität oder die bekannte kreative Regionalküche
Sylts, die mit Spezialitäten von Grünkohl über Scholle bis Hummer
Appetit macht. Auch wer sich für die Vielfalt von Flora und Fauna
begeistert, wird den Stellenwert des Naturschutzes auf der Insel mit 40
Kilometer feinem Sandstrand zu schätzen wissen, der sich in der
Artenvielfalt widerspiegelt. So hat sich in Morsum auf einer dem Deich
vorgelagerten Insel die größte Zwergseeschwalbenkolonie Europas
angesiedelt. Und das Rantumer Becken dient heute über 60 Brutvogelarten
als Refugium. Sogar Schweinswale zieht es zur Aufzucht ihres Nachwuchses
nach Sylt. Aber auch was die sonnige Insel hinter ihren urwüchsigen Dünen
und riesigen Kliffs dem wandernden, reitenden oder radfahrenden Gast an
Landschaft offenbart, ist außergewöhnlich. Wo findet man sonst solche
Wiesen und eine vergleichbar blühende Heidelandschaft und mittendrin die
für Sylt so typischen, reetgedeckten Friesenhäuser? Sylt, das sind neben
seinem ganzheitlichen Angebot vor allem auch die zwölf Ferienorte, die
die Gäste immer wieder begeistern, wie Westerland oder Wenningstedt
Braderup, deren Erholungswert nicht nur im Sommer geschätzt wird. In den
südlich gelegenen Seebädern Rantum und Hörnum fühlen sich besonders
Familien wohl. Schließlich wird den Kindern auch einiges geboten: In den
Sommermonaten lädt ein Mitmachzirkus die Kinder nach Wenningstedt, und
auch die Lister Piratenfahrten versprechen lustige Kurzweil. Im vom
friesischen Kulturgut geprägten grünen Herzen der Insel liegen die
traditionsreichen Luftkurorte Archsum und Keitum mit Munkmarsch, Morsum
und Tinnum. Ganz im Norden von Sylt kann man von List aus sogar einen
Abstecher zur dänischen Nachbarinsel Rømø unternehmen - wenn man möchte.
Sylt, die Insel mit dem besonderen Charme, hat viele Reize und
Attraktionen. Natürlich gibt es auch woanders Wind, Meer und Strände -
doch nur auf Sylt ist alles vom Feinsten. |
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